Guave
Guave.
WAS? Guave? Diese Früchte aus der Exoten-Obstateilung im Supermarkt? Die aus Asien importierten Tropenkinder mit brasilianischen Wurzeln, die auch unter dem Namen Ananas-Guave oder Feijoa gehandelt werden? In Deutschland?
Guave.
WAS? Guave? Diese Früchte aus der Exoten-Obstateilung im Supermarkt? Die aus Asien importierten Tropenkinder mit brasilianischen Wurzeln, die auch unter dem Namen Ananas-Guave oder Feijoa gehandelt werden? In Deutschland?
Ein Garten, ein kleines Refugium, das einem alleine gehört, wo man kreativ sein darf, der Natur ein Stück näher kommt, Zeit mit Familie und Freunden verbringt und auch mal wieder, wie zu Kinderzeiten, im Dreck wühlen darf, oder – einfach mal die Beine hoch legt.
Heute habe ich das Moorbeet ausgeputzt. Hier ist der dauernde Regen von Vorteil. Es wächst üppig. Sonnentau und Venusfliegenfalle haben winzige Austriebe. Spät dieses Jahr, aber es fehlte die Wärme.
Petrus leidet an einer ausgeprägten Gießmanie. Jedenfalls scheint er zu glauben, er müsse am laufenden Band die Erde gießen. Was in diesem Frühling an Wasser vom Himmel fällt ist unglaublich. Tägliche Meldungen über Überschwemmungen in vielen Teilen Deutschlands mit Schäden in Millionenhöhe, legen beredtes Zeugnis davon ab.
Jetzt ist die Zeit gekommen in der der Garten schon fast zu voll ist. Ein bisschen zu viel von allem.
Der Garten ist im Mai die reinste grüne Explosion. Man weiß gar nicht wo man zuerst hin gucken soll. Viele der bekanntesten Pflanzen überhaupt haben im Mai Saison.
So nach und nach treibt, trotz der bisher niedrigen Temperaturen, der Frühling den Winter aus. Es wird auch höchste Zeit. Mein Gemüsegarten ist noch ganz kahl.
Es gibt Pflanzen die sind eine echte Pest.
Weil sie sich zügellos vermehren, die heimischen Pflanzen verdrängen oder im Garten alles überwuchern. Irgend etwas in der Art kennt jeder oder hat es sogar im Garten. Meine persönliche Gartenpest ist der Giersch.
Gestern war es zwar nicht mehr so warm wie an den Tagen vorher, aber immer noch schön und trocken. Da gerade ganz viel im Garten blüht, habe ich mich, mit Nahlinsen bewaffnet, zu einer Fotosafari auf gemacht. Einfach mal die Schönheit der Blüten aus der Nähe genießen.
Es ist Zeit den Küchengarten auf Vordermann zu bringen. Endlich sind die frostigen Nächte mit einiger Sicherheit vorbei, und die Samen können in die Erde.