Kein Karneval doch trotzdem bunt
Andere feiern Karneval, mir reicht ein bunter Garten, denn die programmiere Fröhlichkeit ist nicht meine Welt.
Andere feiern Karneval, mir reicht ein bunter Garten, denn die programmiere Fröhlichkeit ist nicht meine Welt.
Heute Morgen begrüßte mich der Tag mit einem mehr als tristen Dunkelgrau. Es wollte nicht hell werden – kein bisschen.
Das Jahr endete für uns eher unschön. Unsere Tochter hat es sich nicht nehmen lassen, sich an Heiligabend noch schnell auf der Arbeit ihren Ellenbogen zu zerlegen.
Wie wird dieses Jahr unser Weihnachtsbaum aussehen? Diese Frage stelle ich mir immer erst sehr kurzfristig. Weihnachten kommt halt immer so plötzlich.
In meinem Garten blühen jede Menge Pflanzen. Steinsame, Glockenblumen, Kerrie, Erdbeeren, Weidenkätzchen, Dahlienknospen, Primeln, Christrosen, Rosen, Himbeeren, Gänseblümchen…und…und…und…
Man kennt das. Der Weihnachtsbaum wird geschmückt und man stellt fest – der Schmuck reicht nicht. Irgendwie ist da wieder mal ’ne Kiste im Keller verschwunden.
Heute Morgen 8 Uhr – aus dem Bett – in die Küche schleichen – Kaffeemaschine anstellen – Jalousie hochziehen – Sonnenaufgang. Also ein ganz normaler Morgen.
Wenn ich früher schon Ende August den ersten Spekulatius in den Läden entdeckt habe, habe ich jedesmal die Krise bekommen. Wer braucht Weihnachtskram schon im Sommer? Auch heute noch finde ich das völlig daneben.
Gestern war es schon ein paar Grad schattiger in Köln, aber noch erträglich. Die wohl sichersten „Jetzt kommt der Winter“-Anzeiger sind, wie jedes Jahr, die Kraniche.
Das herrlich warme – eigentlich viel zu warme – Herbstwetter, lockte uns am Wochenende wieder ausgiebig in den Garten.