Gemüsegarten und ein Schwarzbau

Machen wir mal einen Kontrollgang durch den Gemüsegarten.

Dort herrscht anhaltende Trockenheit. Der ganze Mai hat so gut wie keinen Regen gebracht. So ein Tag mit Landregen wäre hochwillkommen, ist aber auch für die nächste Zeit nicht vorausgesagt, also heißt es faßt täglich Kannen schleppen oder Schlauch ausrollen.

Nichts desto Trotz wächst es üppig. Wenn es jetzt noch etwas sommerlicher und wärmer würde, wäre das noch besser. Zumindest für die wärmebedürftigen Pflanzen. Aber kommt Zeit kommt Sommer –  hoffe ich.

Aber schauen wir mal in die Beete…

 

 

Die Stangenbohnen ‘Algarve’ brauchen wie alle Bohnen nun dringend etwas Wärme um in die Gänge zu kommen. Vorletzte Woche schon vorgezogen an die Stangen gepflanzt, sind sie kaum gewachsen.

 

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Viel besser sieht es bei den verschiedenen Radieschensorten und den roten Beeten aus. In das Beet vor den Zaun zu den Nachbarn habe ich hinten eine Reihe Rosenkohl gesetzt. Davor die Freilandtomaten die auch keinen Regenschutz brauchen. ‘Philovita’ und ‘Phantasia’ sind die einzigen Hybridsorten die ich jedes Jahr wieder habe und die mir die Ernte sichern wenn die Fäule die anderen Tomaten nieder macht. Dazu ist sind dieses Jahr zwei Pflanzen der Sorte ‘Outdoor Girl’ gekommen. Eine aus England stammende Züchtung, die viele frühe Früchte bringen und ihrem Namen alle Ehre machen soll –  auch im englischen Regenwetter. Wir werden sehen.

 

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Am anderen Ende dieses Beetes steht der Laubsack mit den Kartoffeln. Bisher sehen sie wirklich gut aus. Ich hoffe es geht so weiter.

 

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Die daneben stehende Stachelbeere trägt reichlich Früchte. Bald werden sie erntereif sein.

 

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Im daran anschließenden langen Hochbeet sind die blauen Kartoffeln vom letzten Jahr, die einen nicht sehr vertrauenerweckenden Eindruck machten, zu kräftigen Pflanzen heran gewachsen.

 

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Die Süßkartoffel daneben eher nicht. Aber ihr fehlt eben auch Wärme.

 

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Gut wachsen dagegen die verschiedenen Ocasorten. Die können dank ihrer peruanischen Abstammung die kühlen Temperaturen gut ab.

 

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Mehr als üppig sind die Himbeeren gewachsen. Besonders die gelbfrüchtige Sorte hat das Beet bis zum Weg erobert. Leider stehen im vorderen Bereich die Rockenbollen. Die sind jetzt total überwuchert. Ich habe keine Ahnung was ich mit denen machen soll.

 

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Auch üppig in Wuchs und Fruchtansatz die verschiedenen Erdbeersorten im und am mittleren Hochbeet. Das wird einen gute Ernte.

 

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Die Erbsen ‘Schweizer Riesen’ und ‘Posthörnchen’ haben ordentlich an Höhe zugelegt. Es wird bis zur Blüte sicher nicht mehr lange dauern.

 

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Im kleinen Hochbeet stehen üppige Salate. Dahinter die Petersilie vom letzten Jahr. Zu ihr habe ich gestern Limabohnen gepflanzt. Da die Petersilie anfängt zu schießen wird sie bald weg sein und den Bohnen Platz machen. Bis dahin kann ich aber noch immer ein paar Blätter nach Bedarf ernten und so die Zeit überbrücken bis die neue Petersilie groß genug ist. Diese hat netterweise dieses Jahr problemlos und sogar schnell gekeimt, was nicht immer der Fall ist. In manchen Jahren mag sie gar nicht keimen.

 

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Nun gehen wir noch kurz in den Ziergarten. Hier blüht jetzt der erste Blattkaktus auf. Auch ihm ist es anscheinend noch etwas zu kalt, denn er will die rötliche Schutzfärbung seiner Triebe noch nicht ablegen. Das wird sich sicher im Laufe des Sommers ändern.

 

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Ich habe mich gewundert wieso der Hirschzungenfarn im Hang so schlecht aussieht. Vertrocknet und ungesund ist der Eindruck den es macht. Auch gießen half nicht.

 

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Dann diese seltsame Öffnung vorne am ‘Urviech’ aus Treibholz. Die beiden Teile bilden eine kleine Lücke, die jetzt deutlich sichtbar ist. Bei näherer Betrachtung entpuppte sie sich als Eingang zu einem Schwarzbau.

 

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Wer hier wohnt? Rotkehlchen!

Die waren ganz aktiv am Abend vor der Hangeinfassung. Aber erst gestern haben wir gesehen was sie da angestellt haben. Schön, dass ich zwei Nisthilfen für Rotkehlchen im Garten habe. Die blieben völlig unbeachtet. Statt dessen dieses Nest in Kniehöhe. Ob es schon verlassen oder noch bezogen wird ist uns noch nicht klar. Wenn das mal gut geht. Denn die Katzen können es problemlos erreichen.

 

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