Stürme Zypresse gekillt

Stürme killen Baum

Bei uns verschwinden die Bäume schneller, als man gucken kann. Erst letzte Woche haben wir die Krone unseres kranken Essigbaums Rhus typhina zu Kleinholz verarbeitet und als Unterbau in den neuen Hochbeeten verschwinden lassen. Was in Hinblick auf die Stürme gut war. Am Freitag waren dann die Gärtner da, um den Stamm abzusägen und zu entsorgen. So, alles im Butter – dachten wir. Dann kamen die nächsten Stürme. Und die haben eine meiner drei Mittelmeer-Zypressen Cupressus sempervirens in drei Schritten gekillt. Die größte, versteht sich.

Am Samstag hatte sie schon eine leichte Schlagseite dank “Ylenia”. Aber noch so gering, dass es in den andauernden Böen kaum auffiel. Hätte ich vorher gewusst was kommt, hätten die Baumschubser gleich hier weiter machen können.
“Zeynep” hat noch ein wenig nachgearbeitet. Als ich mich gestern Vormittag in den Garten getraut habe, waren aber noch keine Verletzungen am Stamm sichtbar. Aber dafür wackelte der Baum im Boden ganz leicht und die Erde bewegte sich mit. Da klar schon klar, dass das nicht gutgehen konnte.

Sturm Zypresse gekillt

Letzte Nacht kam dann “Antonia” zu Besuch. Eingeladen war die Schnepfe nicht, schlecht benommen hat sie sich obendrein auch noch. Heute Morgen sah es dann schon so aus. Da ließ das arme Zypresschen ordentlich den Kopf hängen.

Sturm Zypresse gekillt

Eben haben mein Mann und ich uns zwischen zwei Regenschauern und bei nur noch wenig Wind die Sache aus der Nähe angesehen.

Als ich in den oberen Gartenteil kam, war ich wie immer erstaunt wie groß diese Bäume doch jedes Mal tatsächlich sind. Die sehen, solange sie aufrecht im Garten stehen, oder von Weitem, immer viel kleiner aus. Aber so oder so, Fakt war: Baum muss weg, bevor er ins Gewächshaus knallt.

Sturm Zypresse gekillt

Ich dachte, der Baum hätte sich im vom Regen aufgeweichten Boden abgesenkt. Aber bei näherer Betrachtung war klar, jetzt ist auch noch in ca. einsfünfzig Höhe der Stamm gebrochen.

Sturm Zypresse gekillt

Mein Mann hat Zypresschen mit einer Harke zur Seite gezogen und ich habe sie an der Bruchstelle abgesägt. So ist sie auf dem Tisch gelandet, statt im Gewächshaus.

Sturm Zypresse gekillt

Den Rest werde ich in den nächsten Tage absägen, wenn sich das Wetter beruhigt hat, und es wieder etwas angenehmer ist draußen zu arbeiten. Passieren kann ja jetzt nichts mehr.

Sturm Zypresse gekillt

Den Baum habe ich in Abschnitte zerteilt. Die werden dann auch noch bei Gelegenheit entsorgt.

Sturm Zypresse gekillt

Der Blick aus meinem Bürofenster ist jetzt ungewohnt kahl.

Sturm Zypresse gekillt

Aber dafür ist wieder Platz für etwas Neues. Irgendeinen neuen Baum hätte ich schon gerne. Aber einen Laubbaum. Zypressen haben wir ja noch zwei. Und denen werde ich, weil Flachwurzler, in Zukunft regelmäßig den Kopf zurechtstutzen, damit sie gar nicht erst so hoch und damit windanfällig werden.

Bis bald

                                                   

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