Spaziergang bevor der Regen kommt

Machen wir doch mal schnell einen kleinen Spaziergang durch den Garten bevor der Regen richtig loslegt.

Die ersten kleinen, vereinzelten Tropfen fallen schon. Also los.

 

Die Fackellilien Kniphofia kommen in die Gänge. Hier die immer noch kleine vanillegelbe die ich vor 2 Jahren in den trockenen Hang gesetzt habe.  Aber immerhin – sie blüht.

 

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Im Beet beim Staudenknöterich Bistorta amplexicaule ‘Speciosum’ blüht eine die ich völlig vergessen habe. Irgendwann entfernt hat wohl ein Wurzelstückchen überlebt und beschert mir in diesem Jahr wieder eine Blüte. Der Knöterich bildet, wie ich finde, die perfekte Kulisse. Zumal auch er längliche Blütenstände trägt die sich bald öffnen.

 

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In diesem Stadium gefallen mir die Blütenstände des Brandkrauts Phlomis besonders gut. So schön grafisch passen sie auch toll in Sträuße. Dazu entferne ich noch die einzelnen Blätter.

 

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Die vielen Knospen des Granatapfels Punica granatum Nana öffnen sich so langsam. Welch hübscher Kontrast zwischen dem wachsartigen Kelch und den seidigen Petalen die wie ein duftiges Röckchen wirken. Der Topf steht nun in Augenhöhe auf dem Tisch am Gewächshaus.

 

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Jetzt geht es weiter zu den Kapfuchsien Phygelius. Diese in dunklem Rosa kennt ihr ja schon.

 

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Schade, dass man die hängenden Blüten so schlecht von innen sieht. Deshalb werden sie ab und zu mal von mit gedreht.

 

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Eine weitere Sorte blüht nun auch. Sie ist mit ihrer rotgelben Musterung ein echtes Schmuckstück.

(Ja Billa. Ich habe sie doch noch. In voller Pracht und Herrlichkeit. Im Topf mit dem vermeintlich toten Steckling steckte nur noch das Etikett. Schäm!)

 

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Gleich  daneben steht die Clematis ‘Avant Garde’. Im letzten Jahr wurde sie kurz vor der Blüte im Pfingstunwetter geköpft. Dieses Jahr darf sie blühen. Leider sieht man den Blüten die Dürre der letzten Wochen und die Hitze der letzten Tage an.

 

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Die vorletzten Herbst gepflanzte Rose ‘Tarde Gris’ scheint mit dem Standort oder dem Kleinklima in meinem Garten nicht klar zu kommen. Von zwei Rosenstöcken ist einer verschwunden und der überlebende sieht nicht sehr gesund aus. Auch die Blüten sind wesentlich kleiner und nur noch halb gefüllt. Gar nicht gut.

 

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Wieder schön nach dem radikalen Rückschnitt die ‘Compassion’ am Rosenbogen. Endlich sind die Blüten wieder erreichbar. Jetzt muss ich anfangen die Triebe zu leiten, damit nicht wieder so ein Chaos entsteht.

 

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Wer guckt denn da so neugierig über den Rand?

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Die Funkien Hosta zeigen mit ihrer Blüte die Verwandschaft zur Lilie. auch wenn der Fokus eher auf den vielen verschiedenen Blattfärbungen und Mustern liegt, sind die Blüten durchaus auch sehenswert.

 

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Die rote Dreimasterblume Tradescantia die über den Winter im Haus fast vollständig ihre rote Farbe verloren hat, strahlt wieder in sattem Weinrot. Dazu gesellen sich nun die kleinen rosa Blütchen.

 

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Und nun noch einen Blick ins Gewächshaus.

Tomaten-Dschungel.

 

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Immer wieder lustig finde ich die Frucht der Reisetomaten. Schon als Winzlinge ist ihre chaotische Wuchsform sichtbar.

 

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An den Gurken ‘Long white Parisienne’ sind die ersten Minigürkchen zu sehen.

 

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Dagegen haben die Zitronengurken noch keine Blüten.

 

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Nur wenn man ganz genau hinschaut, kann man an den Paprika winzige Blütenknospen sehen.

 

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Die letztes Jahr so extrem leckere Zuckermelonen ‘Orange Beauty’ habe ich dieses Jahr aus Samen gezogen, da veredelte Pflanzen nicht zu bekommen waren. Aber auch sie zeigen schon erste Blüten. Hoffen wir, dass was draus wird.

 

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Die Auberginen sehen – wie jedes Jahr – irgendwie seltsam aus. Aber auch sie blühen und tragen hoffentlich Früchte. Gut zu sehen sind die unterschiedlichen Größen der verschiedenen Sorten. Die weißen und purpurnen Sorten haben einigen Vorsprung vor der typischen dunkellila Sorte.

 

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Alles in Allem bin ich bisher mit der Entwicklung der Pflanzen zufrieden. Mal sehen wann ich die ersten Früchte aus dem Gewächshaus ernten kann.

 

Und zum guten Schluss will ich euch noch einen Kübel zeigen den ich etwas überarbeitet habe. Der Schwarze Schlangenbart Ophiopogon planiscapus ‘Niger’ war schon darin, sah aber ein wenig langweilig aus. Also habe ich ihm mit Echeverien einen ordentlichen Kontrast verpasst. Die Kindel können nun hier auch Wurzeln ziehen. Ich finde die Kombination ungewöhnlich aber gelungen.

 

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