Fette Beute

Die in meinem Urlaub ergatterte Beute, ist  heil angekommen. 

Nicht nur aus Maikammer sondern auch aus dem  ‘Grünzeuglädchen’ meiner Freundin sind Pflanzen nach Köln gezogen. Ein ganzer Tisch voller Schätze präsentierte sich nach dem Auspacken.

 

 

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Ein paar Detailaufnahmen einiger Pflanzen mit besonderem Aussehen. Solch ungewöhnlichen Pflanzen kann ich selten bis nie widerstehen.

Die Gruppe Aeonium ist ein besonders dankbares Sammelgebiet.  Hier das Aeonium tabuliforme. Ein grüner, runder Tisch.

 

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Sicher bekannter ist Aeonium arboreum, das zu kleinen Bäumen heranwächst. Hier eine Form mit dunkelrot auslaufenden Blättern. Mit der Zeit und je nach Lichteinfall werden sie noch etwas dunkler. Hier sind sie noch ein wenig mit Erde vom Transport paniert.

 

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Echeveria leucotricha`Frosty’ , hier eine cristata, also eine Verbänderung der Sprossspitze führt zu diesem bandartigen Wuchs. Ein, zwei Blättchen sind abgebrochen. Macht nichts, die dienen der Vermehrung. Ob dann wieder Cristaten daraus werden wird sich zeigen.

 

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Cyperus haspan ist die Zwergform des echten Papyrus, aus dem man im antiken Ägypten Papier herstellte. Er sieht auch exakt so aus, wird aber höchstens 50 cm hoch. Also toll für kleinere Wasserbecken. So lässt sich die Sumpfpflanze auch gut im Haus überwintern.

Links im Vordergrund steht eine Pflanze die jedes Kind als “Unkraut” kennt – nur nicht mit diesen rosenartigen Blüten. Es ist ein Wegerich Plantago major ‘Rosularis’, dessen Blüten in dicht an dicht stehende Hochblätter umgewandelt wurden. Erstaunlicherweise vermehrt er sich sortenrein über Aussaat. Mal sehen ob er sich bei mir vermehrt. Die “ordinäre” Form tut es jedenfalls reichlich.

 

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Wunderschön mit seinen drahtigen Trieben und der graugrünen Färbung ist der Zickzackstrauch Corokia cotoneaster. Er stammt aus Australien und ist verhältnismäßig pflegeleicht. Die Erde sollte nie austrocknen, Staunässe mag er jedoch auch nicht. Also in lockeres Substrat und immer ganz leicht feucht halten. Lediglich die Überwinterung dürfte für viele ein Problem werden. Denn er will hell aber sehr kühl stehen. Im Kaltgewächshaus (was ich habe) oder im kühlen Wintergarten wäre der ideale Platz. Oft wird eine Frosthärte bis – 10° C propagiert. Das ist aber wohl eher Wunschdenken oder Marketing.

 

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Hier ein kleines Sedum, dass mir wegen seiner sehr bunten Blätter gleich ins Auge fiel…

 

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…und ein Sempervivum, dass mit seinen immer noch orangen Blatträndern eine kräftige Färbung im Frühling verheißt.

 

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Dazu kamen noch eine Reihe Stauden fürs Freiland. Unter anderem Campanula takesimana ‘Thor JP’ mit doppelten Glocken, eine Flockenblume – die kleine hübsche rosafarbene Wildform, dazu verschiedene Wolfsmilch-Arten,  und eine winterharte Begonie. Sie alle stehen jetzt im schattigen, trockenen Beet am Zaun unterm Ahorn.

Diese Bepflanzung dürfte dem Standort weitaus angemessener sein, als die alte mit der Hortensie ‘Annabelle’, die prompt eingegangen ist. Was mich geritten hat ausgerechnet einen solchen Säufer in den trockenen Boden zu pflanzen, ist mit bis heute unklar.

Einige Primeln, vom Frühjahr übrig geblieben, ergänzen die Bepflanzung am vorderen Rand. Da die Schlüsselblumen sich dort vermehren, dürften Primeln auch funktionieren.

Die Stellage gehört übrigens eigentlich ins Gewächshaus. Ich wusste einfach nicht wohin damit. Also steht sie bis zum Spätherbst, wenn die Pflanzen eingewintert werden, hier. In Schwarz wäre sie mir lieber. Vielleicht kommt mal eine Flasche Autolack zum Einsatz. 😉

So sieht es dort nun aus:

 

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Hier zeige ich euch noch mal alle o.g. Pflanzen am neuen Standort.

 

Die gesprungene Teekanne kommt – mit Sternwurz Orostachys bepflanzt – zu neuen Ehren…

 

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…Das Aeonium auch. Denn dem Schmetterling gefällt es als Sonnendeck.

 

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auf dem Tisch am kleinen Sitzplatz herrschen Grau-Lila-Töne vor.

 

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Einige Sukkulenten stehen auf dem Balken im sonnigen Hang. Im größten Topf ein Steckling einer Rosenpelargonie in dunklem Rot.

 

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Ich gebe zu der Hintergrund ist wirklich nicht toll. Auf den Pool wollen wir trotzdem nicht verzichten. Hier stehen nun ein Topf mit Bartnelken ‘Green Trick’ und ein ungewöhnliches Veilchen, bei dem ich glatt vergessen habe wie es aussieht.

 

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Der Papyrus wurde durch eine Muschelblume ergänzt, in eine alte Emailleschüssel gepflanzt. Jetzt haben wir auch einen kleinen Miniteich an der Terrasse. Beide Pflanzen werden über den Winter in einem großen Glasgefäß am Badezimmerfenster wohnen. Wer auch ein solchen Miniteich bepflanzen möchte, findet eine solche Schüssel in meinem Shop.

 

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2 thoughts on “Fette Beute

  1. hallo Dragonfly..klasse “Dein Dschungel”!!!
    Und das `Aeonium tabularis´ ist der Knaller!!
    Auf dem Poolbild steht dein Dianthus `green trick´ als Pflanze.
    Kannst du mir verraten wo du ihn ergattert hast?
    mit liebem grünen Gruß,Gabita

    • Hallo Gabita,

      schön, dass dir mein Dschungel gefällt.

      Dianthus ‘Green Trick’ habe ich aus dem ‘Grünzeuglädchen’ meiner Freundin. Sie hat leider keinen Online-Shop. Aber wenn du magst gebe ich deine Mail-Adresse an sie weiter. Sie setzt sich dann kurzfristig mit dir wegen der Pflanzen in Verbindung. Ist das okay für dich?

      Liebe Grüße
      Claudia

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