Beton – geglückt!

Tröge gießen aus Beton mit Hindernissen – endlich geglückt.

Gestern Abend habe ich es nicht mehr geschafft, aber heute Vormittag waren sie fällig. Die Tröge aus den Formen zu nehmen war kein Problem und somit die größte Hürde gemeistert – sie sind nicht zerbröselt. Danach die Abzugslöcher gebohrt. Ebenso geglückt ohne Scherben zu hinterlassen.

Dann sahen sie so aus, inklusive aller Abdrücke der Gussschalen mit Discounterwerbung.

So will sie natürlich niemand im Garten stehen haben. Daher werden sie, solange der Beton noch nicht völlig durchgehärtet ist, bearbeitet. Ich nehme dazu gerne einen handlichen rauen Stein oder ein Stück unregelmäßig gebrochenen Ziegelstein. Je nach dem welche Struktur gewünscht ist, kann auch eine Drahtbürste verwendet werden. Die Kanten werden abgerundet und die Muster der Packungen an den Außenseiten weggerieben. Das geht erstaunlich schnell und mühelos. In zehn Minuten hatten alle drei ihr endgültiges Aussehen. Bei einem ist ein Stückchen Rand abgebrochen. Das schadet aber nicht, sondern unterstützt noch die gewünschte alte und gebrauchte Optik.

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Nun konnte bepflanzt werden. Mit Sibirischer Panzerwurz Orostachys spinosa, einer der Hauswurz ähnlichen und ebenso robusten Pflanze. Dazu Hauswurz, Hahnenkamm-Sedum Sedum rupestre ‘Cristatum’ und Polsterthymian Thymus serpyllum ‘Atropurpureum’.

In die dritte Schale zogen drei winterharte Kakteen ein, die schon seit geraumer Zeit in einer Ecke standen. Überreste eines kleinen Kakteenbeetes, dass von einer Katze gründlich zerlegt wurde und von dem nur noch kleine Bruchstücke der Pflanzen übrig sind. Ich wusste nie wohin damit, wollte sie aber auch nicht wegwerfen. Jetzt haben sie einen Platz gefunden.

Nun stehen die Tröge am vorgesehenen Platz am Teichrand,

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und es ist genau so geworden wie ich es mir vorgestellt hatte.

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Meine Passionsblume Passiflora caerulea an der Hauswand blüht dieses Jahr wie verrückt. Sie hat dank des milden Winters und eines beherzten Rückschnitts im Frühjahr, viele neue Triebe gebildet und man kann ihr fast beim Wachsen zusehen. Da Passionsblumen an den neuen Trieben blühen, ist die Blütenbildung dieses Jahr entsprechend hoch.

Ich finde diese exotischen Blüten ausgesprochen faszinierend. Auch, dass man die Uhr danach stellen kann, wann die Blüten sich öffnen – täglich zur gleichen Zeit innerhalb weniger Minuten.

Ein Versuch mit weiteren als winterhart deklarieren Sorten ist vor ein paar Jahren leider schief gegangen. Diese drei aufeinander folgenden ungewöhnlich harten Winter haben sie nicht überlebt. Nur diese eine ist mit geblieben. Sie hatte zwar auch starke Schäden und war nur noch ein kleiner Mickerling, aber sie hat überlebt. Wie man sieht hat sich das Warten gelohnt.

Gegenüber vom Teich blüht die Taglilie ‘Kings Cloak’. Seltsame Flecken verunzieren die Blütenblätter. Wasserflecken können es nicht sein. Das hat ihr noch nie etwas ausgemacht. Aber was es ist weiß ich auch nicht. Hoffentlich sind die nächsten Blüten wieder fleckfrei.

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Das kleine Hochbeet daneben hat sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt und ist schon fast zugewachsen.

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Im Hang blüht das Allium ‘Fore Lock’. Die Farbe ist toll, aber ich vermisse die oben in der Blütenkugel hochstehenden Blüten, die für diese Sorte so typisch sind. Aber vielleicht wachsen sie ja noch in die Höhe. Warten wirs ab.

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3 thoughts on “Beton – geglückt!

  1. Toll, die Teich-Optik! Daumen hoch!

    Wow, deine Passi ist traumhaft…meine hab ich durch den Winter ge”zimmert” und dann im Frühling auf den letzten Drücker doch noch vertrocknen lassen. Aber bei Lidl gab’s ne günstige neue, zum Glück. Die blüht dann sicher auch bald…so im Oktober? *feix*

    • Danke Billa. Ja, ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.
      Zeig deiner Passi doch mal die Fotos hier – als Anregung. Vielleicht hilft es ja.

  2. Pingback: Gartenblogs im Juni: Blick über den Tellerrand » Pflanzkübel-Blog von AE Trade

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