Nistkastenattacke

Letzte Nacht müssen sich Dramen abgespielt haben. Denn als ich in der Sonne saß und mein Blick in Richtung Meisenkasten schweifte, sah der doch ziemlich seltsam aus. An beiden Seiten der Klappe und um das Einflugloch ist das Holz total zerkratzt.

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Ein bisschen Spurensuche auf dem Boden darunter, förderte Späne zu Tage die schon erstaunlich sind. Da hat jemand ordentlich gewütet. Die Kleinen müssen einen furchtbaren Schrecken bekommen haben, genau wie die Eltern. Nur gut, dass die Klappe gehalten hat.

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Wer auch immer da versucht hat an die Jungen zu kommen, hat auf jeden Fall scharfe Krallen. Entweder Katze oder Marder. Ich tippe auf Katze. Sie soll sich besser nicht von mir erwischen lassen.

Ganz anders und friedlich dagegen war diese filigrane Besucherin am Teich. Eine Frühe Adonisjungfer Pyrrhosoma nymphulane. Leider alleine. Ein passender Herr Libelle war nicht in Sicht.

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Aber was nicht ist kann ja noch werden. Vielleicht sehe ich dann auch ein Paarungsrad, das in diesem Fall eher die Form eines Herzens hat.

 

Das ‘Rosenresli’ in voller Pracht. Schöner ist die Fassade zu keiner Zeit.

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4 thoughts on “Nistkastenattacke

  1. Oh Mann, da klopft einem noch nachträglich das Herzchen. Ich bin auch ganz froh, dass deinen Meisen nix passiert ist!

    Dein Rosenresli ist prääächtig!!

    • Ja, es scheint ihnen gut zu gehen. Jedenfalls werden sie weiter gefüttert.

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