Zerstörte Hoffnungen – oder doch nicht?

Gestern Morgen wurden beim Blick aus dem Fenster wieder mal alle Hoffnungen auf eine baldiges Winterende schlagartig zerstört. Schon wieder hatte es nächtlichen Schneefall gegeben, schon wieder war alles weiß.

 

 

 

 

Eukalyptus mit Schneehaube würden Koalas wahrscheinlich befremdlich finden, und der Baum sehnte sich vermutlich nach seiner ursprünglichen Heimat Australien.

 

 

Ein paar Stunden später war aber alles schon wieder getaut. Heute dann strahlender Sonnenschein und steigende Temperaturen. Der Garten lockt um sich um zu schauen nach ersten Anzeichen des Frühlings.

 

Die Schneeglöckchen haben jetzt ihren großen Auftritt. Der schattige Hang ist voller Blüten. Das Sonnenlicht ist noch winterlich grell, aber man spürt schon, dass die Kraft zunimmt.

 

 

 

 

 

Bemerkenswert ist, dass die großblütigen, hohen Hybriden in Vollblüte stehen, während die kleineren wilden Galanthus nivalis noch etwas Zeit brauchen.

 

 

An den Gehölzen sind überall schwellende Knospen zu finden. Hier an der Rose…

 

 

…und an der Felsenbirne.

 

Der Holunder ‘Black Lace’ treibt ebenso dicke Knospen. Die Freude wird aber gleich getrübt. Farblich gut getarnt sind die schwarzen Blattläuse auch schon wieder auf dem Plan.

 

 

Austriebe an der Schleifenblume, darin noch gut versteckt die Blütenknospen.

 

 

Für Allergiker gar nicht gut: Die Haseln blühen schon und streuen ihre Pollen in den Wind. Meine Korkenzieherhasel macht fröhlich mit.

 

 

Alles deutet darauf hin, dass der Winter dieses Jahr früh endet. In den nächsten Tagen soll es temperaturmäßig in den zweistelligen Bereich gehen. Ich habe nichts dagegen.

 

 

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