Köln liegt in den Tropen

So ist jedenfalls das Gefühl. Die Hitzewelle der letzten Woche animiert nicht gerade dazu etwas im Garten zu tun. Außer gießen natürlich.

Da liegt man lieber faul am oder noch besser im Pool und wartet auf Abkühlung. Die ließ dann auch nicht lange auf sich werten. Vorgestern kam dann dank  Gewitter neben dem Regen auch gleich wieder ein ordentlicher Ast vom Ahorn gesegelt, ließ sich mitten im Staudenbeet nieder und genau so nieder liegen jetzt auch einige Stauden. Aber die werden mit ein paar Stützen gerettet. Gegen die Schäden in anderen Gegenden kein Vergleich. Heute habe ich ihn über den Zaun gewuchtet, dort könne die Gärtner ihn einsammeln.

 

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Wenden wir und erfreulicheren Dingen zu. Auch ein Baum aber ganz klein der Granatapfel Punica granatum Nana ist voller Blütenknospen. Er braucht dringend einen  neuen Platz wo er besser zur Geltung kommt. Vielleicht auf dem Tisch am Gewächshaus.

 

Granatapfel Punica granatum Nana

 

Auch der erste Sonnenhut Rudbeckia blüht. Ist er nicht herrlich?

 

 

Und auch die beiden Agapanthen in ihren Töpfen blühen. Ich hoffe dieses Jahr wird ihnen kein Ast den Kopf abschlagen.

 

Weiter geht es am Beet entlang des Weges zum Gewächshaus. Hier blühen gerade zwei Farbfelder. In Pinktönen die Vexiernelken in Kombination mit der Ramblerrose dazwischen ein Lila Phlox. Und die reifenden Heidelbeeren machen sich auch toll dazu. Naja…bis sie vertilgt sind jedenfalls. Die stehen übrigens in einem großen Holzkübel den ich mal vom Sperrmüll gefischt habe. So kann ich den Boden gut sauer halten ohne das aus dem umgebenden Erdreich wieder Kalk einschwämmt.

 

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Ein Stückchen weiter wechselt das Beet die Farbe zu Rot. Hier blühen die Taglilie ‘Chrimson Pirate’ und die Montbretie Crocosmia ‘Lucifer’ zusammen. Letztere ist sehr hoch gewachsen. In der warmen Abendsonne ist das Farbspiel besonders schön. der zarte Fliederton des Italienischen Leinkrauts Linaria angustissima unterstützt die Farben sehr gut.

 

Taglilen und Montbretien

 

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Darüber die Krone des roten Perückenstrauchs. Perfekt.

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Und darunter habe ich mich am Ende des Tagen nieder gelassen und in Ruhe noch eine Tasse Kaffee getrunken, nachdem ich ins Gewächshaus diverse Kannen Wasser geschleppt hatte. Tomaten, Gurken, Auberginen, Melonen und Paprika waren sehr dankbar dafür und ich schweißgebadet, denn lange hat die Abkühlung durch den Regen nicht gehalten.

 

Noch kurz vor Schluss ein Foto von den Margeriten. So einfach und doch so schön.

 

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Und ein paar Schnappschüsse von der blühenden Calla. Hübsch das pinke Herz, oder?

 

 

 

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