Das große Räumen hat begonnen

In jedem Jahr kommt der Tag an dem der Wetterbericht dafür sorgt, dass wir in hektische Betriebsamkeit ausbrechen. Nun ist es wieder soweit. Die empfindlichen Pflanzen müssen rein. Rein ins Gewächshaus und rein in die warmen Zimmer.

Dafür musste allerdings im Gewächshaus erst mal Platz geschaffen werden. Die Auberginen waren ziemlich sinnlos. Ca. zwanzig Pflanzen – drei Früchte – und die auch noch winzig. Damit hat sich das mit den Auberginen in meinem Garten erledigt. Wer nix bringt bekommt hier keinen Platz. Dafür ist er zu kostbar in meinem Minigarten. Die Zitronengurken waren auch ein Desaster. Jede einzelne Pflanze war komplett verbändert. Daran saßen dicke Büschel zusammengepresster Blüten. Nur Früchte gab es keine. Da hat wohl jemand von einer verbänderten Pflanze Saatgut genommen und diese Erbgutkatastrophe habe ich gekauft. Ganz klasse. Also habe ich alles entsorgt. Nun war wieder Platz für die beiden Stellagen. Hier stehen jetzt schon eine Reihe von Pflanzen. Beispielsweise die Echeverien.

 

 

 

Im Haus füllen sich die Fensterbänke mit den Wärme bedürftigen denen es im Kaltgewächshaus nicht behagen würde.  Im Arbeitszimmer die Aeonium.

 

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Eins davon mit einer Überraschung. Während im Garten der zickige Dill diesen Sommer überhaupt nicht wachsen wollte, hat er sich im Topf klammheimlich angesiedelt.

 

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Davor steht die Schale, der inzwischen geräumten, Miniteichs von der Terrasse. Jetzt wohnen zwei Streptocarpus-Pflanzen zusammen mit Tradescantia und Pachira darin. Die Farbkombi finde ich ganz gelungen.

 

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Auf der Gegenseite der Fensterbank meine letzte überlebende Orchidee und die Spuckpalme. Ja, ja, die heißt wirklich so. Weil sie ihre Samen förmlich in der Gegend herum spuckt. Der Name Madagaskar Juwel klingt doch gleich netter. Eine Palme ist sie aber nicht sondern ein Wolfsmilchgewächs Euphorbia leuconeura. Der kleine Steckling hat sich über den Sommer wunderbar gemacht.

 

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Am Fenster gegenüber steht meine Forellenbegonie Begonia maculata. Wie immer ist sie wie Unkraut gewachsen und blüht verschwenderisch.

 

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Im Badezimmer sind die Muschelblumen und der kleine Papyrus aus dem Miniteich eingezogen. In einem großen Glas überwintern sie so warm und nass wie sie es lieben.

 

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Im Wohnzimmer will ich über den Winter nicht wieder alles so voll stehen haben. Daher beschränke ich mich hier auf ein paar dekorative Sukkulente.

 

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Einige weniger empfindliche Pflanzen stehen noch draußen. Sie werden nach und nach folgen.

 

 

Leider kommen jetzt auch jede Menge Tiere ins Haus. Eingeladen habe ich die nicht. Spinnen zum Beispiel. Morgens aus dem Schlafzimmer zu kommen und in das Netz einer Kreuzspinne zu laufen, incl. Spinne  und mit dem Gesicht wohlgemerkt, ist definitiv nicht mein Ding. Im Bad dann ein hübscher Falter an der Wand. Sehr hübsch. Braucht aber auch keiner weil Buchsbaumzünsler und somit ein übler Schädling.

 

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Wo wir gerade bei Schädlingen sind. Die grünen Jungs sind am Zaun zwischen unseren Vorgärten über die Sonnenblumen der Nachbarn hergefallen. Die brauchten danach einen Rückschnitt (die Sonnenblumen nicht die Nachbarn) weil einiges abgeknickt war. So ein Halsbandsittich wiegt schließlich. Vor denen ist wirklich nichts sicher….auch keine halbreifen Sonnenblumenkerne.

 

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3 thoughts on “Das große Räumen hat begonnen

  1. Hahaha…! Die dicken Sittiche wieder. Ich mag die so! Vermutlich, weil sie nicht bei mir ihr Unwesen treiben…obwoh, die tät ich auch noch mit durchfüttern.

    Oh ja, dein ‘blauer Paul’ und die lila Tradescantia machen richtig was her zusammen! Auch dein Papyrus/Muschelblume-Arrangement gefällt mir sehr. Deine großzügige Papyrus-Spende hatte grade nach Wochen hauchzarte Würzelchen gebildet, da fingen sie an wegzufaulen. Ich bin empört! Habe nochmal die winzige Wasserpfütze gewechselt und gebe noch nicht auf.

    Soso, und die Spinne wolltest du nicht auf einen Haps…? *duck und wech*

    • Ich werde mal noch ein paar Papyri nach unten knicken. Das sollte doch hin zu kriegen sein.

      Die Spinne schicke ich dir gerne in einem Einmachglas…wenn du sie doch magst. Grins.

    • Das arme Ding erstickt doch! Päppel sie lieber, und wenn sie dick und rund ist, komm ich sie abholen. *schmunzel*

      Ich hab‘ gestern nochmal das Papyrus untersucht: Zwei sind verfault, eins lebt – winzig, aber mit intakten Winzwürzelchen. Falls du noch nichts neu geknickt hast, warte lieber noch, bis ich das letzte hier auch noch gekillt habe. Vielleicht klappt es aber wider Erwarten doch noch. Dickes Danke!

      Grüßle
      Billa

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