Blackbox Gardening

Ein paar Kartoffeln

Wer einen solch kleinen Küchengarten in der Stadt hat, nutzt jede Möglichkeit, um noch irgendwie Pflanzen unterzubringen. Die im ersten Jahr noch riesig erscheinende Beetfläche, schrumpfte in den Folgejahren auch in meinem Kopf auf ein realistisches Normalmaß. Denn Gemüse braucht viel mehr Platz als man denkt, und jeder Zentimeter Beet ist daher kostbar. Also pflanzt man in alle möglichen Gefäße wie beim Urban Gardening – was es ja tatsächlich auch ist. Zum Beispiel Kartoffeln.

Nistkasten -aber gebadet wird im Bach

Tiere haben sehr gute Sinne für Dinge, die uns entgehen. Und manchmal dienen sie im Nachhinein als ganz klare Indikatoren für etwas, das einem eigentlich schon länger klar ist. In unserem Fall geht es um unseren riesigen Spitzahorn, der in einem Richtung Haus abfallenden Steilhang, nur ein paar Meter vom Haus entfernt steht. Der Baum, ein s.g. Zwiesel, ist unterhalb der Verzweigung faul. Zusätzlich beult der Stamm gleich überm Boden Richtung Haus und hat dort auch schon quer Rissbildungen. Der Baum muss also definitiv weg. Denn wenn er beim nächsten Sturm kippt, landet er mitten in unserem und dem Nachbarhaus. Brandgefährlich also.

Küchengarten Rundgang im April

Der April ist auch schon fast wieder rum. Er hat wettertechnisch alles gegeben. Von offizielle Sommertagen mit über 25°C bis hin zu Nachtfrost. Regen, Graupelschauer, Schnee? Hatten wir auch alles. Und als Krönung schon wieder Dürre. Die letzten drei Tage gab es Regen, auch ausgiebigen Landregen. Das reicht aber bei weitem nicht, um die wochenlangen Ausfälle zu regulieren. Zeit für einen Rundgang.

Kurz vor der Kälte und das Doppelte Kirschlein.

Für die nächsten drei Tage ist eisige Kälte, teils mit Nachtfrösten und sogar mit Schneeregen bis in die Täler gemeldet. Klingt für Kölner Verhältnisse wie Januar. Fühlt sich für mich an wie Januar, und ist gefährlich. Nicht nur für optimistische Autofahrer, die schon wieder die Sommerreifen aufgezogen haben, sondern auch für die Beete. Denn in denen stehen schon in vielen Gärten Pflanzen, die dort eigentlich noch gar nicht zu suchen haben.

Libellenlarve Mosaikjungfer

Teichleben

Letzte Woche war die Reinigung des größeren Teichs fällig. Der Winterdreck musste auch hier weichen. Im Gegensatz zu Bachlauf und kleinem Teich war hier allerdings jede Menge los. Entsprechend lange dauerte die Aktion.

Frühlingsrundgang und neue Pflanzen

Gestern war ich auf dem großen Flohmarkt, der hier in der Nähe im Autokino. Der findet jeden Freitag statt und ist im Winter eher öde. Gestern war er aber wieder gut bestückt. Neben einigen anderen Einkäufen – wie Material für meine Shops – habe ich natürlich auch vor den Blumenständen nicht haltgemacht. Ein paar neue Pflanzen brauche ich immer.