Iris in bester Gesellschaft – Ein Buchtipp

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Ich liebe Iris!

Als ich anfing mich für diese wunderschöne Blume zu interessieren, stellte ich aber ganz schnell fest, dass es über sie speziell sehr wenig zu lesen gibt. Das hat sich auch in den 20 Jahren danach nicht geändert. Einzig der Katalog der ‘Irisgräfin’ wurde zur Lieblingslektüre zu diesem Thema. Diese Lücke wird jetzt gefüllt.

Mit dem Buch ‘Iris in bester Gesellschaft’ hält die in England geborene Landschaftsarchitektin, Journalistin und Autorin Heidi Howcroft ein Plädoyer für die Iris in allen Variationen. Ein wirklich lesenswertes Buch, dass sich nicht nur durch ein Aufzählung unzähligen Sorten hangelt, sondern sich in ganz besonderem Maß der Gestaltung mit Iris widmet.

 

Iris in bester Gesellschaft Heidi Howcroft, Christa Brand

 

Die Kollektionen der großen Iriszüchter und Schaugärten werden in jeweils eigenen Kapiteln ausführlich aber nicht ermüdend beschrieben, sondern informativ und immer mit Blick auf die Gestaltung.

 

Iris in bester Gesellschaft, Heidi Howcroft, Christa Brand

 

Wer nun Angst hat, dass diese großen Anlagen nichts für den eigenen keinen Garten zu bieten haben, irrt gewaltig.  Iris sind gerade in kleine Gärten wunderbar integrierbar. Und es gibt Arten für trockenen Boden bis zur Sumpfiris für dauerfeuchte Böden. Und by the way – es gibt kaum eine pflegeleichtere Pflanze. Zeit diese etwas in Vergessenheit geratene Pflanze wieder zu neuen Ehren kommen zu lassen. Die richtige Iris für den jeweiligen Standort zu finden hilft dieses Buch mit einer Übersicht über die einzelnen Arten und Gruppen dieser Pflanzen. Und last but not least gibt es einen Praxisteil zu Pflanzung und Pflege.

 

Iris in bester Gesellschaft Heidi Howcroft, Christa Brand

 

Wunderschön fotografisch in Szene gesetzt wird das Thema durch die renommierte  Gartenfotografin Christa Brand.
Aber vorsicht! Ihre 144 verführerischen Fotos könnten zu spontaner Sammelwut und zum Kaufrausch führen. Selbst den Band wie ein Bilderbuch zu betrachten lohnt sich. Man findet schon unzählige Anregungen – und gerät ins Träumen.

 

Iris in bester Gesellschaft, Heidi Howcroft, Christa Brand

 

 

 Ulmer-Verlag
11.04.2019
168 SEITEN
144 Farbfotos
Flexcover
ISBN 978-3-8186-0398-4

 

 

Ich werde dieses Buch mit Sicherheit noch oft zur Hand nehmen. Denn da mein kleiner Garten von einem riesigen Ahorn völlig verschattet wird, ist es für Iris an den meisten Plätzen inzwischen zu dunkel. Jetzt gibt es aber Hoffnung, denn der Baum ist krank, und droht längerfristig ins Haus zu stürzen. Daher wird er wohl in den nächsten Wochen gefällt werden. Dann ändert sich die Lichtsituation drastisch. Und das bedeutet eine Überarbeitung der Pflanzungen, bei der Iris mit Sicherheit wieder eine große Rolle spielen werden.

Dann gibt es auch hier wieder Iris in bester Gesellschaft.

 

 

 

 

5 thoughts on “Iris in bester Gesellschaft – Ein Buchtipp

  1. Hallo Claudia,
    ich habe nur ein paar wilde Iris im Garten und bin immer erstaunt, was die alles wegstecken. Selbst an wenig passenden Standorten überleben sie sehr lange.
    Bartiris mag ich auch sehr gern und die Hummeln auch, aber ich glaube, ich könnte ihnen keinen freien, sonnigen Stand bieten.
    VG
    Elke

    • Hallo Elke,
      ja, Iris sind tatsächlich extrem robust und pflegeleicht. Also eigentlich perfekte Pflanzen für Leute mit wenig Zeit.
      Viele Grüße
      Claudia

  2. Liebe Claudia,
    ich überlege gerade, ob wir die Iris im Garten haben, werde aber wohl heute Abend, wenn ich es nicht vergesse, mal nachsehen müssen. mir tut es immer leid, wenn ein Baum gefällt werden muss, aber manchmal geht es eben nicht anders. Wir mussten gerade auch drei Fichten fällen lassen. Andererseits ist es auch immer eine Chance zur Neugestaltung, wie Du ja auch schreibst.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      na, da bin ich ja gespannt ob du welche findest. Dir auch einen schönen Wochenanfang.
      Viele Grüße
      Claudia

  3. Hallo Claudia,
    für eine Iris sind meine Beete zu klein, respektive es sind zu viele andere Stauden gepflanzt. Die Damen sind ja doch recht ausbreitungsfreudig. Wir hatten (vor dem Umbau) mal eine die sich (woher auch immer) wild angesiedelt hatte. Die war sehr schnell sehr groß.
    Viele Grüße,
    Krümel

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