Tomatenpflanzung und Zellulosedieb

Heute war Tomatenpflanztag.

Viele, viele Tomatenpflanzen sind heute in den Boden des Gewächshauses gewandert. Aber erst mal hieß es Platz schaffen. Dazu musste ein großer Teil der überwinterten Kübelpflanzen das Gewächshaus verlassen. Dann bekamen sie größere Töpfe, neue Erde, Dünger und einen neuen Haarschnitt.

Aus einem langen Brett und 2 hohen, breiten Töpfen habe ich ein Regal vor eine Längsseite des Gewächshauses gebaut. Darauf haben sie Platz gefunden.

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Was ich noch brauche sind, zumindest für die untere Reihe, ein paar große Tontöpfe. Diese benutzte ich wie Übertöpfe. Gepflanz wird bei mir fast immer in Plastik. Es ist einfacher zu transportieren. Die Töpfe der oberen Reihe werden wohl von den unteren Pflanzen bald verdeckt werden. Dann kann ich von der gegenüber stehenden Liege hoffentlich in nicht all zu ferner Zukunft auf eine blühende Wand schauen.

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Nachdem die Kübelpflanzen versorgst waren habe ich im Gewächshaus noch weiter umgeräumt. Als die komplette rechte Seite frei war, hieß es noch mal den Boden tiefgründig lockern, Unkraut entfernen und Humus, Sand und Dünger einarbeiten – viel Dünger, denn Tomaten sind verfressen.

Dann konnte endlich gepflanzt werden. Wie jedes Jahr habe ich, trotz aller Mäßigung, wieder zu viele Tomatenpflanzen. Ich lerne es wahrscheinlich nie. Also stehen sie – auch wie jedes Jahr – ziemlich eng.  Aber bisher hat es noch immer funktioniert und ich hatte eine reiche Ernte, also wird es auch diesen Sommer funktionieren.

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Während der ganzen Zeit war meine Arbeit von einem kratzenden Geräusch untermalt. Nicht wirklich laut aber auch nicht zu überhören.

Die hier wars.

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Frau Wespe hat den ganzen Tag damit zugebracht Zellulose für den Nestbau vom Sichtschutz zu kratzen und ab zu transportieren. Freundlicherweise baut sie ihr Nest aber nicht bei uns.