Strohverarbeitung und Mäusewohnung

Heute kam endlich meine Pflanzenlieferung. Das Hochbeet unterm Ahorn ist nun also bepflanzt. Nur wachsen und blühen müssen sie jetzt noch.

Viele kennen sicher diese Berge von Stroh die bei manchen Händlern zum Versand der Pflanzen benutzt werden. Auch wenn der Gedanke gut ist Biomaterial zu verwenden das ständig nachwächst und preiswert zur Verfügung steht, diese Kisten auspacken ist eine riesen Sauerei. Besonders bei Wind verteilt sich das Zeug wunderbar über den halben Garten.

Und heute stand ich wieder da mit einem Berg Stroh. Was mache ich damit? Mulchen? Nein – fliegt beim leisesten Windhauch weg. Höchstens unter den Erdbeeren, aber da habe ich schon. Irgendwas muss doch damit machbar sein.

Auf dem Tisch lag gerade noch eine Rolle Draht greifbar. Ein bisschen Zeit und Spielerei im Stroh und das hier ist das Ergebnis. Daran werde ich noch irgend was hoch klettern lassen.

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Einige Zeit später gab es noch eine Überraschung für meinen Mann, als er die zwischengelagerten Säcke mit Erde von der Terrasse hinter das Gartenhaus schaffen sollte. Plane runter, ersten Sack anheben, Satz nach hinten machen und NIIIICHT! kreischen. Da sprang ihm nämlich eine Maus über die Füße. Und die mag er so gar nicht. Die hatte sich eine hübsche Wohnung in einem der Erdsäcke gebaut. Leider ist sie jetzt obdachlos.

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2 thoughts on “Strohverarbeitung und Mäusewohnung

    • Nur arme Maus. Mann hat ja noch ein Dach überm Kopf. Und vor niedlichen Mäuschen braucht man (Mann) ja auch keine Angst zu haben. Grins.

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