Salat, ganz viel Salat…

Ein warmer Frühlingssonntag sollte draußen genossen werden. Genau das habe ich auch gemacht. Allerdings mit wenig Arbeit, dafür mit Kaffee und Buch. Das muss auch mal sein. Aber ganz ohne Erde unter den Fingernägeln geht es bei mit dann doch nicht.

Deshalb habe ich eine Menge Blumen und Gemüse ausgesät. Alles in Töpfen und Schalen die jetzt die Gewächshausregale füllen. 

Dafür sind wieder Saatschalen aus dem Gewächshaus gekommen. Nämlich die mit den Salaten. Die sind zu kräftigen Jungpflanzen heran gewachsen und wohnen jetzt in den Hochbeeten.

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Die Kohlpflänzchen im hinteren Teil des großen Beetes haben sich schon schön aufgerichtet und sehen gut aus. Die Salat in ein-zwei Tagen sicher auch.

Bevor jetzt jemand schreit “Die stehen viel zu eng!” – ja, tun sie. Aber aus gutem Grund. Ich bringe es nicht über mich überzählige Pflänzchen zu kompostieren. Also kommen sie eng gepflanzt in die Beete. Dann werden sie nach und nach als Baby-Leaf wieder für die Küche entnommen, bis zum Schluss die restlichen in den nötigen Abständen stehen und zu dicken Köpfen wachsen können. So habe ich früh und über einen längeren Zeitraum Grünfutter.

 

Hier noch ein paar Bilder von dem was gerade blüht.

Der schattige Hang ist zu dieser Zeit am buntesten. Sobald der Ahorn wieder Laub hat und Schatten wirft dominiert wieder Grün.

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Die Anemone blanda wächst bei mir in Weiß und Blau.

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Die Frühlings- Platterbse Lathyrus vernus könnte gerne länger blühen. Ich mag diese zierliche Pflanze gerne.

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Hier hat sich eine neue Muscari eingeschlichen. Keine Ahnung wo sie herkommt. Vielleicht Zufallssämlinge? Jedenfalls sind die rechts auf dem Bild eher in blassem Lila mit einer fast weißen Haube, im Gegensatz zu den üblichen blauen links. Spannend was so passiert wenn man Pflanzen einfach mal machen lässt.

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