Rosenschnitt und Sempervivum

Was war das doch heute für ein herrlicher Frühlingstag. So kann es gerne weiter gehen. Sonne, warm und ohne dicke Jacke und Schal im Garten arbeiten. So liebe ich das.

Da hier in der Umgebung überall die Forsythien blühen habe ich heute den Rosenschnitt gemacht.  Dank des warmen Wetters sind sie sogar über den Winter noch weiter gewachsen. Entsprechende Riesen standen da rum. Ellenlange Triebe zu einem Dickicht gewuchert. Garniert mit alten Blättern und Neutrieben. Schön ist anders.

Erst waren alle Rosen im hinteren Garten dran, danach ging es im Vorgarten weiter.

Rose 'Westerland'

Rose ‘Westerland’

Bei der ‘Westerland’ musste zuerst der Spindelstrauch, der die Rose erobert hat, kräftig zurückgeschnitten werden. Danach gings der Rose an den Kragen.

Der Schnittgutberg wuchs zusehends.

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Dafür hat die Rose jetzt Licht und Luft zum Wachsen, und kann von unten her wieder durch treiben. Ich schneide nie alle Triebe auf eine Höhe, sondern lasse in der Mitte einen höheren stehen. So blühen die Rosen auf mehreren Etagen gleichzeitig und wirken um so üppiger. Morgen gibt es noch eine Portion Dünger, dann dürfte einer ordentlichen Blüte im Juni nichts mehr im Wege stehen.

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Auch die Feige brauchte dringend einen Auslichtungsschnitt. An den Triebspitzen schimmert schon erstes Grün.

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Nach dem Schnitt habe ich noch die Fruchtmumien entfernt, damit keine Infektionen übertragen werden. Jetzt sieht sie wieder gut aus.

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Das Schnittgut habe ich gleich als Stecklinge verwendet. Die stehen jetzt im Gewächshaus und bilden hoffentlich brav Wurzeln, denn eine Gartenfreundin wartet auf ihren Ableger.

Meine Sempervivum, die auf dem Mäuerchen vor der Haustür stehen, sind auch aus dem Winterschlaf erwacht und bekommen  ihre Farben zurück.

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