Hang überarbeiten

Bei dieser Hitze und Dürre glaubt man bei eintrocknenden Blättern gleich die Ursache zu wissen. Aber bei den Taglilien gehört das Phänomen gelber Blätter im Laufe des Sommers zum Standardprogramm.

 

Schon oft während, spätestens gleich nach der Blüte trocknen von unten her mehr und mehr Blätter ein. Das macht nicht wirklich viel aus, die Pflanzen sind nicht krank, ist aber bei Beeten mit vielen Taglilien schlicht hässlich. Wenn es dann noch wie hier eine Hanglage ist, und man von unten in voller Pracht gelbes Gestrüpp bewundern darf, ist es Zeit sich die Schere zu schnappen. Auch hier hilft uns jetzt wieder die ungeheure Robustheit der Hemerocallis. Einfach alles eine Handbreit überm Boden abschneiden und gut ist.

Gestern war bei “kühlen” 28°C gut arbeiten und der Taglilienhang hat seinen obligatorischen Rückschnitt bekommen. Hinterher sieht er auf den ersten Blick etwas kahl aus, aber auch aufgeräumt.

  

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Dafür ist der Haufen Blätter am Boden heftig. Ich werde sie klein schneiden und als Mulchmaterial nutzen, da es ja diesen Sommer praktisch keinen Rasenschnitt gibt.

 

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Jetzt heißt es den Hang wieder etwas zu pimpen. Ist ja ein wenig langweilig so. Ich habe zu diesem Zweck ein paar Dahlien in Töpfen auf die verschiedenen Stufen gestellt. Bald werden die großen Blüten hier zum Blickfang.

 

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Ebenfalls in den Hang gestellt habe ich Pelargonien. Im Vordergrund eine Zitronenpelargonie, die inzwischen stolze 80 cm Höhe erreicht hat. Leider hat sie gerade das Blühen vorübergehend eingestellt. Sie stand wohl vor der Pooleinfassung auf dem Boden doch ein wenig zu dunkel.

Davor steht eine abgeblühte Malve. Deren Samenstände werde ich noch zurückschneiden und auf eine weitere Blüte hoffen. Die Samen werden gleich wieder ausgesät. Ich möchte oben im Garten noch ein paar Pflanzen haben. Die Sämlinge haben dann vor den Winter noch genügend Zeit zum Einwurzeln.

 

 

 

Momentan optisch vorherrschend sind jetzt im Hang die Rosenpelargonien mit ihren leuchtend roten Blütendolden. Es ist die Sorte ‘Ungarisk Rosen’. Wer sich über die Schreibweise wundert. Diese wunderschönen Sorten kommen fast alle aus Schweden. 

 

 

Was mir für die Dahlien noch fehlen sind ein paar wirklich große Tontöpfe, in denen ich die schwarzen Plastiktöpfe verschwinden lassen kann, und die auch bei der Endhöhe der Pflanzen einen guten Anker bei Windlast bieten. Momentan sind sie aber alle besetzt. Pech. Zum optischen Kaschieren werde fällt mir bestimmt noch was ein.

 

 

 

Schon erstaunlich wie sehr plötzlich die Yucca filamentosa an der Treppe ins Auge fällt. Dank all der ebenfalls schmalen Hemerocallisblätter ist sie sonst gut getarnt.

 

 

Die Blattbüschel der Taglilien werden in den nächsten Wochen wieder nachwachsen. Allerdings nicht mehr so stark wie vorher. Das hat den Vorteil, dass sie wesentlich aufgeräumter und schöner aussehen, weil sie sich nicht platt ins Beet legen, sondern mit einem schönen Schwung eher wie Ziergräser anmuten. Die dazwischen gepflanzten kleinen Stauden werden sich jetzt auch noch einmal in Szene setzen.

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