Nimmt das Laub denn gar kein Ende?

Jedes Jahr im Frühling frage ich mich wo all das Laub noch her kommt. So viele Säcke haben wir im Herbst gefüllt, die nach und nach in die Biotonne umgefüllt wurden. Die Mengen die ich jetzt wieder aus den Beeten fege ist wirklich erstaunlich.

Es muss ja nicht jedes Krümelchen entfernt werden, ein paar Blätter können durchaus bleiben, aber das Gros muss runter von den Beeten. Auch der Rückschnitt der alten Triebe erfolgt zeitgleich. Die Arbeit gestaltet sich zwischen all den frischen Austrieben, die noch zart und entsprechend brüchig sind, gar nicht so einfach. Dafür nehme ich den kleinen, filigranen Handlaubbesen, der kommt gut überall durch. Aber mit langem Stiel. Ich will ja möglichst wenig im Beet rum latschen. Und aufrechte Haltung statt bücken, ist auch gut.

Am Ende waren es alleine von der Zaunseite schon wieder zwei volle Säcke. Ich bin froh wenn alles weg ist. Ich kann das Zeug nicht mehr sehen.

Als nächstes kann der erste Schub Unkräuter entfernt werden. Zeitnah – damit sie gar keine Möglichkeit haben Samen reifen zu lassen. Dann werden die Beete gedüngt und die Erde gelockert. Das schaffe ich vielleicht morgen.

 

 

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Vorgestern Abend musste es noch mal stürmisch werden. Sturm ist doof – aber in dem Fall praktisch. Die Isolierfolie hatte ich an der einen Stirnseite schon gelockert, weil sich die Tür dauernd verklemmte. Der Wind hat sich das zu Nutze gemacht und sie ordentlich verschoben. Wir haben sie dann gleich komplett entfernt. 

 

Gewächshaus

 

Noch bleibt aber für den Fall der Fälle der Frostwächter angeschlossen.

So sieht es doch schon viel mehr nach Frühling aus.

 

Gewächshaus

 

Überhaupt wird es jetzt mit Macht grün. Das hebt enorm die Stimmung.

Der Pulk Bergenien mitten im Hang sah wirklich schlimm aus. Völlig schlapp. Während sich die Lenzrosen schon längst wieder aufgerichtet hatten, hingen die Bergenien weiter in den Seilen. Ich dachte schon sie wären hin. Falsch gedacht. Sie stehen wieder aufrecht.

 

 

 

 

Unsere neueste Deko ist die Aussicht auf diesen Baukran. Gestern Vormittag wurde er aufgestellt, ohne das ich was davon bemerkt hätte. Als ich mittags seitwärts aus dem Fenster schaute stand das Ding plötzlich da.  Ich bin gespannt wie lange der Bau des Kitahauses dauert, und uns Lärm und Staub auf den Senkel gehen.

 

 

 

 

 

Aber ein gutes hat die Sache. Es wird nicht mehr gebaggert. Somit werden auch keine Bomben mehr ausgebuddelt. Nebenbei erwähnt: Wir wurden vorletzte Woche noch mal evakuiert – über Nacht. Wir hatten dann bei unserer Tochter und ihrem Freund Asyl beantragt. Es wurde uns großzügig gewährt.

 

Ob es nicht hübsch aussehen würde, wenn man den Ausleger des Krans mit Ostereiern voll hängt? 😉 Die Gesichter der Bauarbeiter, wenn sie nach Ostern wieder zur Arbeit kommen, würde ich gerne sehen.

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Nimmt das Laub denn gar kein Ende?

  1. Liebe Claudia, eine Bombe wurde neben Euch gefunden? Ma! Schiach! Als wir noch in Graz gewohnt haben, wurde einmal eine am Hauptbahnhof ausgebuddelt (war nicht die erste). Sie musste an Ort und Stelle gesprengt werden, denn Knall hörte man in der ganzen Stadt.

    Wir haben auch relativ viel Laub durch die Buchenhecke des Nachbarn, aber es ist nicht mehr so viel wie im alten Garten und darüber bin ich doch sehr froh. Wir haben inzwischen einiges im Garten erledigt, morgen geht es weiter, denn das Wetter steht auf Frühling 🙂

    Vielen Dank für Deinen Pflanztipp.

    LG Kathrin

    • Au hah! Bombenentschärfungen sind schon nicht lustig. Aber Sprengung… Das braucht man wirklich nicht.
      Ich wünsche uns allen jetzt endlich warmes Gartenwetter.Es juckt doch schon so sehr in den Fingern.
      LG
      Claudia

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