Beetbasteleien

Heute stand Beetbasteln auf dem Plan.

Da der Garten inzwischen fast komplett von Ahornwurzeln durchzogen ist – also praktisch eine einzige große Baumscheibe- wächst kaum noch etwas. Ergo ist Überarbeitung nötig.

Vor kurzem hatte ich gelesen, dass bereits eine darüber ausgebrachte Erdschicht von 10 cm reichen soll um die Beete wieder vernünftig nutzen zu können. 10 cm erscheinen mir jedoch ein bisschen wenig, also doch eher 30 cm.

Alle Stauden die noch brauchbar waren wurden ausgegraben und zwischen geparkt. Um das nötige Erdniveau zu erreichen, ohne das der Boden gleich wieder weg geschwemmt wird, habe ich einen Bereich des alten Beetes mit Natursteinen eingefasst, die noch vorhanden waren. Dabei habe ich eine kleine Bucht ausgespart, die später als Weg dienen soll, damit ich nicht immer in den Beeten herum trampeln muss. Außerdem soll hier ein hübsch bepflanzter Kübel seinen Platz finden.

 

DSCF3441Diesen habe ich mit Unkrautvlies ausgelegt und Rindenmulch als Belag aufgeschüttet.

Danach wurde das neue Beet mit Erde gefüllt und bepflanzt.

Katzenminze Nepeta fassenii und Frauenmantel kamen an den Rand. Dazu noch der Glücksklee von Neujahr, der inzwischen auf der Küchenfensterbank vor sich hin mickerte. Ergänzt habe ich mit Astern, Weinraute, Campanula punktata rubra, Campanula punktata ‘Pink Octopus’, blauen Prärielilien Camassia leichtlinii ssp. suksdorfii und einigen Mini-Narzissen “Tete a Tete“. Dazwischen habe ich noch Papaver rhoeas ‘Shirley’ und ‘Mother of Pearl’ gesät. 

So sieht das fertige Beet jetzt aus:

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So wird jetzt hoffentlich alles wieder gut wachsen und vom Frühling bis zum Herbst immer etwas blühen.

 

 

Auf diese Weise werde ich mich nach und nach durch das komplette Beet bis zum Gewächshaus vorarbeiten. Erst mal muss ich mir allerdings Steine besorgen. Das sind die Momente in denen ich mit wünsche ich würde auf dem Land statt in der Großstadt wohnen. Da könnte ich mir Steine vom Feldrand holen. Hier werde ich sie wohl kaufen müssen.

Während ich noch vor mich hin buddelte, hörte ich plötzlich Geschrei, dass mir sehr bekannt vorkam. Ein Blick nach ober und ich sehe einen Schwarm Kraniche auf dem Rückweg aus dem Süden. Es folgte noch ein weiterer eine Stunde später. Das ist für mich immer der beste und schönste Beweis, das der Winter besiegt ist.

Aber auch ein paar blühende Beweise habe ich zu bieten.