Benediktinerabtei Maria Laach

Begonnen haben wir unsren Herbstausflug in der Benediktinerabtei Maria Laach.

Gegründet wurde das Kloster im Jahre 1093 von Pfalzgraf Heinrich II. von Laach.

Nach der Säkularisation 1802 und der Zerstörung der Abteigebäude bei einem Brand 1855,  wurde im Jahr 1892 die Abtei von Mönchen aus der Erzabtei Beuron wieder besiedelt. Im Jahr 2006 feierten die Brüder 850 Jahre Kirchweihe.

Die Abtei hat heute auch für den Besucher viel zu bieten. Vom Buch-und Kunstverlag mit Shop, Gärtnerei, Kunstschmiede, Seehotel, diversen Veranstaltungen bis zum Onlineshop und – man höre und staune – Hühnerpatenschaften. Wer mehr erfahren will sollte sich die Homepage der Abtei anschauen.

 

Aber nun lasst uns losgehen …

 

 

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Die Klosterkirche ist ein durchaus beeindruckendes Bauwerk, dass mit seinem vorgelagerten Kreuzgang eine wahrhaft „himmlische“ Ruhe ausstrahlt. Auch ‚Laacher Münster‘ genannt, gilt sie als eines der schönsten romanischen Bauwerke aus der Zeit der Salier.

 

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Auch ‚Laacher Münster‘ genannt gilt sie als eines der schönsten romanischen Bauwerke aus der Zeit der Salier.

 

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Rechter Hand die Klosterpforte.

 

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Eine breite Freitreppe führt zum Kreuzgang.

 

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Blick in den Innenhof mit Löwenbrunnen.

 

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Weiter zum Kirchenportal.

 

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Der Innenraum der Klosterkirche. Nur ein kurzer Blick um nicht zu stören.

 

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Weiter ging es zu Klostergärtnerei. Da musste ich natürlich rein. Aber in Hinblick auf eine folgende stundenlange Wanderung, habe ich auf einen Einkauf verzichtet.

Ein paar Eindrücke des Außengeländes.

 

Ein zentraler Brunnen zieht die Blicke auf sich.

 

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Stauden soweit das Auge reicht.

 

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Die Abteikirche dominiert auch hier das Bild.

 

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Quak!

 

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Themenbereiche im Innenraum.

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Weiter führt der Weg grob in Richtung See an hübschen Wirtschaftsgebäuden vorbei.

 

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Wer hier wohl raus fährt?

 

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Einmal um die Kurve….ach du Schreck! Der sieht verdammt echt aus. Aber toll ist der Stier. Den hätte ich gerne im Garten. Mein Sternzeichen in Lebensgröße.

 

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Hier lockt schon die nächste „Sehenswürdigkeit“. Die Kunstschmiede liegt hier. Ein Team aus Schmiedinnen und Schmieden fertigt hier vom Gartenzäune über Grabmale und Gartenmöbel, sakraler Kunst bis zum Geländer und Einrichtungsgegenständen, so ziemlich alles was man schmieden kann.

 

Die kleine Flötenspielerin lockte uns ins Freigelände, wo eine Vielfalt naturalistischer Skulpturen in Bronzeguss zu bewundern ist.

 

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Einmal um die Ecke und törööö…

 

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Die ‚Dragonfly‘ würde natürlich auch gut passen. Ist aber, wie der Rest, nicht so ganz meine Preisklasse.

 

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Bergsteiger erobern den Gipfel…

 

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…und ein Hühnerhaufen pickt imaginäre Körner.

 

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Nachdenklich Herr Frosch…

 

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…und bildschön Herr Hirsch.

 

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Wie gut, dass diese Herrschaften nur aus Bronze sind. Sonst würde es hier anders aussehen.

 

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Und zum Abschied Harfenklänge.

 

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Nun gab es erst mal eine kleine Futterpause am Imbiss neben dem Hofladen. Die Bratwürste aus eigener Herstellung sind sehr zu empfehlen. Der Spiessbraten leider nicht. Aufgewärmt in der Mikrowelle ist er trocken und zäh und wirklich kein Geschmackserlebnis. Dafür sind die Pommes gut und die Portionen groß.

Einen Blick in den Hofladen sollte man auf jeden Fall werfen. Ein sehr reichhaltige Angebot von Bioprodukten, teils aus eigener Landwirtschaft und Fischerei. Sogar Felchen gibt es hier, diesen Fisch kannte ich bisher nur aus dem Bodensee. Schade, dass schon geschlossen war als wir vom See zurück kamen. Aber ein paar Mettwürstchen für unterwegs hatte ich gekauft und die waren sehr lecker.

 

Hier geht es weiter zu Teil 2 meines Berichtes:

Tanz auf dem Vulkan. Der Laacher See.