Rose 'Coral Dawn'

Novemberrosen und Kiwanos probieren

Ein kleiner Spaziergang durch den Garten lässt mich Novemberrosen finden.

An diesen trüben, nassen Tagen mag ich die letzten Rosenblüten ganz besonders. Auch andere Pflanzen blühen noch, aber keine duftet – außer der Rose. Sie duftet ganz unbeirrt als wäre es Sommer. Dass gar keine Insekten zur Bestäubung unterwegs sind wenn es so kühl ist, scheint ihr dabei schnurzpiep egal zu sein.

Der Blick aus dem Küchenfenster auf eine ihre Blütenblätter streuende ‚Graham Thomas‘ war der Auslöser.

 

Rose 'Graham Thomas'

 

Es kommen aber noch Knospen nach, und diese Blüte hat sich vorsichtshalber sturmsicher zwischen den Zweigen verklemmt.

 

Rose 'Graham Thomas'

 

Gegenüber steht an der Fassade die ‚Coral Dawn‘. Auch sie bekommt weiterhin Knospen.

 

Rose 'Coral Dawn'

 

Vom Bürofenster aus und durch den Sichtschutz habe ich die ‚Parole‘ gesehen. Sie macht ihrem Namen Ehre. Große Blüten die von weitem leuchten.

 

Rose 'Parole'

 

Da sie auch noch wunderbar duftet, konnte ich sie einfach nicht draußen lassen.  Jetzt leuchtet und duftet sie im Büro.

 

Rose 'Parole'

 

 

Das Gewächshaus steht jetzt auch proppenvoll. Zum Schluss blieb mir nichts anderes übrig, als auch noch die letzten drei Tomaten zu entfernen um Platz zu schaffen. Aber die teuren Kübelpflanzen sind nun mal wichtiger als ein paar Tomaten, von denen unklar ist ob sie überhaupt noch reif werden. Auf exakt diese Plätze habe ich jetzt Töpfe gestellt. Darum herum sind die Aussaaten. Ob das gut geht?

 

 

Überwinternde Pflanzen im Kaltgewächshaus

 

 

Ein Tisch und ein Stuhl sind jetzt auch eingezogen. Für meine kleinen Fluchten im Winter.

 

Überwinternde Pflanzen im Kaltgewächshaus

 

 

Neben der Haustür findet man eine seltsame Mischung. Während der Winterjasmin schon blüht, blüht die  Kapuzinerkresse noch. So zusammen findet man sie selten.  Eine skurrile aber hübsche Mischung.

 

Winterjasmin und Kaputzinerkresse blühen gleichzeitig

 

 

Zum guten Schluss noch ein Test:

Wir haben die erste Kiwano geschlachtet. Die Frage war wie sie schmeckt, weil keiner von uns je eine gegessen hat.

Ergebnis: Nicht schlecht aber seltsam – gewöhnungsbedürftig. Frisch nach Gurke mit wenig Zitronensaft und etwas Banane. Aber eher der Duft von Bananenschale, als der Geschmack des Fruchtfleischs. Kaum Süße. Dafür mit Kernen durchsetzt. Man kann sie aber einfach schlucken.

Obwohl ich verstehe, warum die stark wasserhaltige Kiwano in der Wüste ein absolutes Glück ist, konnte sie uns irgendwie nicht wirklich überzeugen. Allerdings war sie noch zum Teil grün. Vielleicht muss sie wirklich komplett gelb sein um ihr volles Aroma zu entwickeln. Die beiden anderen bleiben liegen und wenn sie richtig reif sind wird erneut getestet.

 

Kiwanofrucht innen

 

 

 

 

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