Felsenbirne in der Küche

Seit vielen Jahren steht eine Felsenbirne Amelanchier in meinem Garten. Das ist noch nichts Ungewöhnliches, denn die Felsenbirne ist ein weit verbreitetes und robustes Ziergehölz. Eher ein Strauch als ein Baum. Meine ist baumartig geschnitten und bleibt schön klein. Dass Amelanchier auch ein Obstgehölz ist, wissen nur die Wenigsten.

Dieses Wildgehölz bringt nämlich nach einer üppigen weißen Blütenpracht im Frühjahr eine Unmenge leckerer, kleiner, beerenartiger Früchtchen mit wunderbarem Aroma. Dass einige Pflanzenversender – die üblichen Verdächtigen – neuerdings unter dem Kunstnamen „Pralinenbaum“ Amelanchier verkaufen, ist reine PR und macht die Früchtchen nicht besser sondern nur die Pflanzen teurer.

 

 

Und um genau diese Früchtchen soll es heute gehen.

Felsenbirnen gehören mit Äpfeln und Birnen zu den Kernobstgewächsen, und nach Birne schmecken sie auch – vereint mit einem kräftigen Schuss Heidelbeeraroma und die Kernchen bringen einen kleinen Tick Mandel/Marzipan. Sehr, sehr lecker! Allerdings habe ich sie bisher immer nur einfach frisch vom Baum genascht.

 

 

 

Gestern stand ich nun vor dem üppigen Fruchtbehang und der Lust auf Kuchen backen. Was lag also näher als beides zu verbinden? Ich gebe zu Äpfel pflücken geht schneller, aber es lohnt sich die saftigen, dunkelroten Kugeln zu ernten.

Und dann ab in die Küche.

 

Auch mal probieren? Zum Rezept und zum PDF-Download geht es hier: Felsenbirnenkuchen

 

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