Gemüsebetrachtung

Es ist endlich sommerliches Wetter eingekehrt. Die Nachttemperaturen sind hoch genug um die Abdeckungen von den Gemüsebeeten zu nehmen. Darunter ist es ordentlich gewachsen. Also machen wir einen Rundgang und schauen was da so los ist.

Den Spinat haben wir am Wochenende aufgegessen, denn er begann schon zu schießen. An seine Stelle wurden sofort vorgekeimte Wachsbohnen der Sorte ‚Golddukat‘ gelegt.

 

 

Eingerahmt werden sie von Möhren und ganz viel Knoblauch zu beiden Seiten.

 

 

Ein anderes Beet ist gefüllt mit Jungpflanzen der Steckrübensorte ‚Wilhelmsburger‘. Sie werden heute vereinzelt und an einem andere Platz mit genügend Abstand gepflanzt.

Daneben wachsen Mangold und Rote Bete. Dazwischen hat sich zuverlässig wie immer der Baumspinat ‚Magenta Spreen‘ ausgesät.

 

 

Seine Blätter sind gekocht ein so leckerer Spinatersatz in den warmen Sommermonaten, wenn der normale Spinat nicht angebaut werden kann, dass ich ihn im Garten nicht mehr missen möchte.

 

 

Darüber hinaus ist er auch noch sehr hübsch mit seinem magentaroten Herz. Schade, dass sich das Rot beim Kochen verliert.

 

 

Dass er sich schnell mal rasant überall aussamt sei ihm verziehen. Wo er nicht stört darf er bleiben, wo doch ist er leicht zu jäten. Hier am Fuße des langen Hochbeetes habe ich nicht gejätet – aus gutem Grund. Hier sollten Sämlinge eine Chance haben. Und wie man sieht hat es sich gelohnt. Neben weiterem Baumspinat wächst auch zügig Rucola und Borretsch heran. Mit etwas Glück ist es wieder der weißblühende. Alles was wirklich Unkraut ist, wird in den nächsten Tagen verschwinden und durch Küchenkräuter ersetzt.

 

 

Dahinter steht eine Reihe Markerbsen ‚Grandera‘. Diese Sorte ist neu in meinem Garten. Mal sehen wie sie sich macht.

Diese Erbsenpflanzen werden nicht so hoch und bilden jede Menge Ranken aus, mit denen sie sich aneinander festhalten und gegenseitig stützen. Ein Spalier oder Reisig ist so nicht notwendig. Sie halten sich trotzdem am Rankgitter aus Karnickeldraht fest …

 

 

… an dem von der anderen Seite oben bald die verschiedenen Gurkensorten und Zucchini entlangranken werden. Dahinter ist als guter Gurkennachbar Dill gesät und bereits aufgelaufen. An dem noch freien Platz werden die Steckrübensämlinge gepflanzt.

 

 

Das Erdbeet daneben beherbergt Zwiebeln. Den Klassiker ‚Stuttgarter Riesen‘ habe ich zum ersten mal. Mit Netzen vor der Zwiebelfliege geschützt werden es hoffentlich dicke Dinger für die Küche.

 

 

Davor stehen an einem Eckspalier drei Hokkaido Kürbisse.

 

 

Diese partizipieren von den Zuckererbsen ‚Riesensäbel‘ die ums Eck ranken und deren an den Wurzeln angesiedelte Knöllchenbakterien jede Menge Stickstoff sammeln den sie an die verfressenen Kürbisse abgeben.

 

 

Noch ein Beet weiter versammeln sich jede Menge Kohlarten. Blumenkohl, Wirsing, Rotkohl und natürlich Filderkraut fürs Sauerkraut im Herbst.

 

 

Ganz hinten steht der Schnittlauch in Blüte. So hübsch ist er.

 

 

Genau wie die Blüten der Winterheck-Zwiebeln. Ich finde die Blütenkugeln brauchen den Vergleich mit den Zierlaucharten nicht zu scheuen.

 

 

Fand anscheinen auch diese Biene, die gar nicht mehr weg wollte. Rein ins Vergnügen …

 

 

… und die Taschen vollstopfen mit den Zwiebelpollen …

 

 

Womit wir auch schon am großen Mittelhochbeet angelangt wären. Neben den Zwiebeln wachsen Kohlrabijungpflänzchen.

Im Mittelteil jede Menge prächtige Salate.

 

 

Und dann kommen ein paar Reihen der größten und schönsten Radieschen die ich jemals hatte. Die sind wirklich riesig. Und zart und  superlecker sind sie auch noch.

 

 

Daneben habe ich gestern auch Buschbohnen gesät. Diesmal grüne. Die Sorte ‚Jutta‘ hat sich hier bewährt. Allerdings sind sie abgedeckt. Also noch nichts zum fotografieren.

Vor dem Beet am Weg entlang zieht sich das Erdbeerbeet. Dieses Jahr habe ich nur die Sorte ‚Mieze Nova‘ als großfruchtige Sorte. Sie hat reichlich leckere Früchte gebracht. Im Spätsommer habe ich ihre Ableger hierher verpflanzt.

 

 

Es sind reichlich Früchtchen daran. Jetzt müssen sie nur noch rot werden.

 

 

Hinten vorm Zaun wachsen die Tomaten die keinen Schutz vor Regen brauchen. ‚Philovita‘ und ‚Phantasia‘ habe ich jedes Jahr. Sie sichern den Ertrag wenn die alten Sorten von der Braunfäule dahin gerafft werden sollten. Diese stehen im Gewächshaus mit einigen anderen Pflanzen die ich bei Gelegenheit mal zeigen werde.

 

 

Ein wenig hübsch darf im Küchengarten natürlich auch nicht fehlen. Die Austin-Rose ‚Graham Thomas‘ blüht jetzt in vollen Zügen am Küchenfenster.

 

 

Im Randbeet machen sich die Bartnelken bereit. Jetzt fühlt es sich wirklich ach Sommer an.

 

 

 

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